Das Netzwerk

Hier vernetzen sich Menschen miteinander, die den gesellschaftsbezogenen Wandel von Unten beleben. Es handelt sich dabei um einen offenen Prozess, der sich am Bedürfnis nach Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Teilen, Verstehen, gegenseitigem Respekt, Empathie, Achtsamkeit und Partizipation ausrichtet. Im weitesten Sinne zielen wir darauf ab, Harmonie zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Natur zu schaffen. Wir nehmen unsere Verantwortung als mündige BürgerInnen wahr, indem wir unseren gemeinsamen Lebenskreis gewaltfrei, kooperativ und selbstbestimmt gestalten. Für ein gemeinsames TTOLles Leben heutiger und zukünftiger Generationen in der Stadt & Welt des Übergangs!

Das Netzwerk ist nicht hierarchisch strukturiert. Es gibt weder ein Logo noch eine(n) Vorsitzende(n). Niemand schießt mit Kameras und keine(r) macht Pressearbeit. Es ist unabhängig von Politik sowie öffentlichen Geldern und weist keine Vereinsstrukturen auf. Das Netzwerk ist eher als Zusammenschluss individueller Menschen zu verstehen, die gemeinsam tätig sind.

Das Nachbarschaftsnetzwerk verfügt über gemeinsam genutzte materielle Dinge,  wertvolle Fähigkeiten uvm. Es bietet aber vor allem Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Wie wir miteinander kommunizieren

Seit Mai 2012 gibt es diese Plattform und seither sind wir in unterschiedlichen Interessengruppen aktiv. Um einander zu informieren und auszutauschen, nutzen wir u.a. E-Mail-Verteiler.

 

Über die E-Mail-Verteiler erfahren wir zum Beispiel, dass jemand

  • Setzlinge abzugeben hat
  • zur Kirsch-Ernte im eigenen Garten aufruft
  • die Methode der Gewaltfreien Kommunikation lernen möchte
  • Lust hat, einen Dörrapparat zu bauen
  • ein Wohnprojekt gründen will
  • seine Couch zur Verfügung stellt, während er selbst unterwegs ist
  • zum Feiern, Musizieren oder Spielen einlädt
  • beim Balkongärtnern Hilfe braucht

 

Einige unserer bisherigen Aktivitäten:

  • Oldenburg im Wandel ist mittelbar an der Produktion (Associate Producer) von „Voices of Transition“ beteiligt
  • Ernte-, Pfück- und Einmachaktion von: Gurken, Mirabellen, Pflaumen, Äpfel
  • Saft- (bzw. Wein-) herstellung u.a. aus Äpfeln
  • Herstellung von Spirituskochern (u.a. für´s Trampen)
  • Im Herstellungsbegriff befindlicher Dörrapparat
  • Zwei-wöchentlich stattfindende kostenlose GfK-Übungsgruppentreffen
  • Teilnahme an verschiedenen Workshops (z.B. über Permakultur in Prinzhöfte)
  • Gemeinsame Bewirtschaftung des Interkulturellen Gartens in Bloherfelde (bis Ende 2013)
  • Regelmäßig stattfindende Gartenarbeit in verschiedenen Privatgärten (Rotationsprinzip) sowie diesbzgl. gemeinsame Ernte- und Verköstigungsaktionen
  • Urban-Gardening am Stadtmuseum sowie am Bunker hinter´m PFL
  • Tauschen und Teilen von Fähigkeiten, Erzeugnissen, materielle Dinge, Kleidung
  • Verschiedene Aktionen bzgl. selbstbewusster Umgang mit Lebensmitteln
  • Samen- und Pflanzentauschbörsen über das Jahr verteilt
  • Austausch mit interessanten Initiativen und Gruppen in OL und Umzu
  • Bokashi-Eimer- sowie Solarkocher-Bau
  • Fäden aus Wolle von oldenburger Scharfen spinnen
  • Gemeinsame feierliche Aktionen mit Singen und Tanzen (u.a. Kreistanz)
  • Teilnahme am Freigang im Rahmen des Kultursommers 2014
  • AG Treffen zum Thema Humanes Wirtschaften (u.a. Themen wie ‚Arbeit & Glück‘ sowie Entfremdung)
  • AG Treffen und Besichtigungsfahrten zum Thema Alternative Wohnprojekte (u.a. Mietshäuser-Syndikat-Projekte, Donnerschweer Kaserne)
  • Musik-und-Walzer-Workshop
  • Besuch interessanter Einrichtungen in Verbindung mit den drei-wöchentlich stattfindenden Plenen (Grüne Schule, Stadtteilteffs, Mehrgenerationshäuser, InForum, Freizeitstätten, Café am Damm, Polygenos, Wagenplatz, Nabu, Kreativität trifft Technik, Kulturetage, Förderverein Breslauer Straße e.V., Ibis e.V., Fliegende Späne e.V. usw.)
  • Fahrt und Austausch bzgl. Regionalgeld „Roland“ in Bremen
  • Verschiedene Besuche bei Biobauern (z.B. Hofgemeinschaft Grummersort)
  • Verschiedenartiges gemeinsames Kennenlernen aller Mitwirkenden untereinander und mit Menschen aus anderen Initiativen

 

Was verbinden einige Aktive mit Oldenburg im Wandel (bezogen auf das Visionstreffen in Iffens):

  • Das richtige Leben neben dem falschen
  • Gemeinschaft
  • Handeln und Taten
  • Freie Zusammenspiel freier Menschen (freies Fließen)
  • Wertvoller Lernprozess und wertvolle Erfahrungen
  • Steigerung der Alltagsqualität
  • Innerer Frieden
  • Ort der Ruhe
  • Positive Alternativen leben
  • Alles kann, nichts muss
  • Freude und Schwung